ALDO NOVA

Platz 103

ALDO NOVA

Subject
1983
623 Punkte
My Score 95%
Community Score 0.0%

Reviewed by:

1. Subject’s Theme 1:36
2. Armageddon (Race Cars) 0:25
3. Armageddon 2:41
4. Monkey on Your Back 4:35
5. Hey Operator 3:54
6. Cry Baby Cry 4:17
7. Victim of a Broken Heart 4:19
8. Africa (Primal Love) 0:39
9. Hold Back the Night 4:48
10. Always Be Mine 4:11
11. All Night Long 3:41
12. War Suite 1:26
13. Prelude to Paradise 1:31
14. Paradise 3:17

Laufzeit: 41:08

Aldo Nova vocals, guitars
Billy Carmassi drums
David Sikes bass on track 5
Neal Jason bass on tracks 8, 9, 10, and 12
Steve Buslowe bass on track 11
Denis Chartrand piano on track 7
Chuck Burgi drums on track 10
Kevin Carlson 2nd Guitar Solo on tracks 3 and 12

Kann es so etwas wie ein AOR-Konzeptalbum geben? Darf man sowas überhaupt? Beide Fragen können spätestens seit ALDO NOVAs Subject aus dem Jahr 1983 eindeutig mit JA beantwortet werden. Nach dem überragenden Erfolg seines selbstbetitelten 82er Debüts (Doppelplatin in seinem Heimatland Kanada) versuchte sich der Multiinstrumentalist an einem (lyrischen) Konzeptalbum, welches sich grob umschrieben mit postapokalyptischen Themen auseinanderzusetzen versuchte. Das verpackte er in fluffige, melodische Rocksongs, deren Melodien, völlig entgegen des textlichen Ansatzes, sofort ins Ohr gingen, aber dennoch nicht eines gewissen musikalischen Grundniveaus entbehrten.

Angereichert mit vielen Intros/Zwischensequenzen (stellvertretend seien hier ‘Subject`s Theme’ und ‘Africa (Primal Love)’ genannt), entpuppten sich Songs wie ‘Hold Back The Night’ oder ‘Cry Baby Cry’ bereits nach dem ersten Hördurchgang zu absoluten Hits, welche auch heute noch, nicht zuletzt durch das herausragende Gitarrenspiel von Nova, zur absoluten Creme de la Creme der Sparte gezählt werden muss. Und wenn beim langsamen, atmosphärischen Abschluss ‘Paradise’, zwar balladesk angelegt, aber alles andere als einer der typischen Slow-Mo Songs, beim Gitarrenpart gar Reminiszensen an seelige PINK FLOYD Zeiten anklingen, spätestens dann weiß man, mit welch einem Werk man es hier zu tun hat.

Das hört sich jetzt vielleicht alles anstrengender an als es tatsächlich ist. Die Grundausrichtung ist und bleibt eingängiger AOR, aber der künstlerische Anspruch dieses Albums geht weit über das hinaus, was man gemeinhin mit dieser Art von Entertainment assoziiert. Alleine schon deshalb genießt Subject in meinen Augen eine Art Alleinstellungsmerkmal, was dieses Album so einzigartig macht. Das der Mann auch anders kann, hat er u.a. durch seine Mitarbeit bei BON JOVIs Debütalbum oder dem eigenen Subject Nachfolger Twitch in kommerzieller Hinsicht eindrucksvoll bewiesen, aber das ist eine andere Geschichte.

Was bleibt ist ein überaus eingängiges und vom Konzept her einmaliges Experiment, welches auch heute noch nichts von seiner Einzigartigkeit und Faszination verloren hat.

{{ reviewsTotal }} Review

{{ reviewsTotal }} Reviews

{{ options.labels.newReviewButton }}
{{ currentUserData.canReviewMessage }}