KANSAS

Platz 186

KANSAS

Power
1986
319 Punkte
My Score 96%
Community Score 87.5%

Reviewed by:

1. Silhouettes in Disguise 4:26
2. Power 4:25
3. All I Wanted 3:20
4. Secret Service 4:42
5. We’re Not Alone Anymore 4:16
6. Musicatto 3:30
7. Taking in the View 3:06
8. Three Pretenders 3:50
9. Tomb 19 3:46
10. Can’t Cry Anymore 4:01

Laufzeit: 39:22

Phil Ehart drums
Steve Morse guitar
Rich Williams guitar
Billy Greer bass, vocals
Steve Walsh vocals, keyboards

Um eines gleich klarzustellen: Ich bin ein großer Fan ALLER Phasen der begnadeten KANSAS. Den meisten Menschen sollte die sehr erfolgreiche 70er-Periode mit den Hits ‘Dust In The Wind’ und ‘Carry On My Wayward Son’ geläufig sein. In den 80ern gab es in der Band einige Umbrüche, die vor allem aus dem schwierigen Verhältnis von Sänger Steve Walsh und Gitarrist Kerry Livgren hervor gingen. Erst verließ Walsh die Band und nach zwei Alben ohne den Sangesgott entschied sich auch Livgren für eine Solo-Karriere. Der harte Kern von KANSAS holte Walsh zurück. Doch wie soll eine Band ihren stilprägenden Gitarristen ersetzen?

KANSAS beantworteten diese Frage genauso wie DEEP PURPLE 10 Jahre später. Man holt sich den Gitarrenmeister ALLER Klassen in die Band. Voila! Steve Morse, bekannt aus Funk, Fernsehen und den DIXIE DREGS. Der unbestritten beste Rock Gitarrist unserer Zeit schaffte das Kunststück (wie später auch bei PURPLE) nicht wie sein Vorgänger zu klingen, trotzdem alte Fans mitzunehmen und gleichzeitig allen Musikliebhabern zu demonstrieren, wie man schier unspielbare Sachen so spielt, dass es für den Musikkonsumenten noch immer höchst eingängig klingt.

So entstanden auf diesem Album ohne Schwachpunkte veritable Hits wie der hochmelodische Opener ‘Silhouettes In Disguise’ (dessen Refrain man nach einmaligen Hören unmöglich wieder aus dem Kopf bekommt), dem tatsächlich kraftstrotzenden Titelsong, den melodischen Rockern ‘All I Wanted’ und ‘Can‘t Cry Anymore’, dem am ehesten an alte Prog Tage erinnernden ‘Secret Service’ und dem gelungenen Nachfolger von Meßmer Tee (die Älteren werden sich erinnern – `Taking In The View’). Lieder für die Rock-Ewigkeit! Dass es KANSAS zwei Jahre später gelang diesem Album einen fast gleichwertigen Nachfolger (“In The Spirit Of The Things”) zur Seite zu stellen, grenzt bis heute an ein Wunder.

96 Punkte für das beste melodische Rock Album welches jemals aus den USA zu uns herüberschwappte. Der einzig ernstzunehmende Kritikpunkt ist das beknackte Cover der Scheibe. Anhören, wohlfühlen, glücklich sein!

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